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Meine Hunde und ich

Ich heiße Monika Friedl, bin am 15. Mai 1979 geboren und lebe seit 1983 in Pfarrkirchen- Niederbayern. Ich habe vier Geschwister, davon einen Bruder.

Unsere Tierliebe wurde uns von unseren Eltern in die Wiege gelegt.

Schon als Kind haben mich Hunde magisch angezogen.Unseren ersten Hund, eine PON- Hündin namens Florentine vom Dreisessel alias Flori bekamen wir  als ich 13 war.

Flori war ein richtiger Familienhund, überall dabei, unproblematisch, aber wenig Grunderziehung...

Meinen ersten eigenen Hund kaufte ich mir zum bestandenen Meisterbrief im Friseurhandwerk im Jahre 2003.

Balea, ein Berger Blanc Suisse, auch Weisser Schweizer Schäferhund genannt.

Balea hat keine Papiere und war aufgrund schlechter Aufzuchtbedingungen das erste Jahr sehr ängstlich und zurückhaltend.

Um ihr diese Ängste zu nehmen begannen wir mit Welpenspielstunden und gingen dann langsam zur Grunderziehung über. Balea festigte sich durch den ständigen Kontakt mit anderen Hunden und Menschen.

Dann fingen wir in einem Gebrauchshundeverein mit Agility an. Balea ist eine sehr gelehrige Schülerin und Spaß machte das Ganze auch.

Um auf Turniere gehen zu können, braucht man eine Begleithundeprüfung- eine Prüfung auf Sozialverträglichkeit, Wesen und Gehorsam. Wir begannen in der Ortsgruppe Postmünster- Pfarrkirchen e.V. des Schäferhundvereins zu trainieren. Durch das Training mit Sibylle Häuser, der  Ausbildungswartin, wurde Balea wirklich zu einem tollen Begleithund.

Natürlich lernt man auf einem Schäferhundplatz die Ausbildung zum Schutzhund oder auch Vielseitigkeitshund kennen.

Mich hat von Anfang an das kontrollierte Arbeiten der verschiedenen Triebe ( Beutetrieb, Verfolgen einer Fährte, Schutztrieb,...) fasziniert. Der Hund kann durch mich all seine Triebe nutzen und ist somit ausgeglichen und sozialisiert.

Da Balea kein Interesse am Beutespiel hat, wollte ich einen Hund, mit dem ich auch die Schutzhundeausbildung machen kann.

Also kam Gwendolyn vom Ohrbecker Esch ins Haus. Für mich ein ganz toller Hund, mit allen Grundeigenschaften  die "hund" so braucht für diese Sportart.

Meine Hunde  kennen  Haus, Garten und Stadt.Ich kann sie ins Restaurant oder in den Biergarten mitnehmen, sie wissen sich zu verhalten und vertrauen mir.

Trotzdem ist mir Leistung sehr wichtig. Unsere Hunde sind Gebrauchshunde und sollen auch zeigen, dass sie zu gebrauchen sind - ob als Sport- Rettungs- oder Blindenhund.


Für mich lässt sich der Spruch der alten Griechen auch auf den Hund projizieren:

"mens sana in corpore sana"

Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.

Das eine kann nicht ohne das andere. Körperliche Gesundheit und geistige sind gleichwertig- gleich wichtig.

Ich befasse mich auch viel mit Hundeaufzucht, Vererbungslehre und Lerntheorie. Meine wichtigsten Bücher dazu sind unter anderen:

"So denkt ihr Hund mit" von Nina Miodragovic

"Calming Signals" von Turid Rugaas

"Handbuch der Hundezucht" und " Vererbung beim Hund" von Inge Hansen

 


Mittlerweile trainiere ich in der Ortsgruppe Simbach am Inn e.V., eine sehr kompetente und erfahrene Mannschaft, sei es im Leistungs- oder Schaubereich. Hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben und unterstützt!

Seit dem 31.Mai wohnt Kjell vom Ohrbecker Esch bei uns. Er ist der Halbbruder von Gwendolyn.



Und da gibt es noch Elton, einen Mops, der mich täglich in meinen Friseursalon begleitet.

Elton ist die " Empfangsdame"...obwohl manchmal liegt er den ganzen Tag schnarchend in seinem Körbchen und rührt sich erst wenn' s zum Heimgehen wird.

Er ist der Liebling aller Frauen- die Männerwelt ist zwiegespalten, was Elton angeht ;-)